Gedankenmüll

 



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Scheingesellschaft. Warum ist es uns wichtig überall einen guten Eindruck zu hinterlassen. Nicht den Missfallen der Nachbarn auf sich ziehen?
Diese Lüge nach außen - Warum?
Diesen Käfig von Gedanken und Gewissen. Verhalte ich mich richtig, bin ich richtig angezogen? Pscht, nicht so laut uns könnten die Nachbarn hören!
Familienstreit, Probleme werden unter den Tisch gekehrt um ds gesellschaftliche Idealbild darzustellen. Dieser Zwang aufs einzelne Individuum. So ein Verlorengehen von Solidarität, von Wahrheit.
Die totale Überwachungsgesellschaft, was ist wenn jemand ausbricht? Gerüchte, Lästereien, Lügen, Diffamierungen und vielleicht doch im Geheimen die Bewunderung aus dem Käfig ausgebrochen zu sein. Frei zu sein. Seinen Job zu schmeißen und einfach was anderes zu machen.

Diese leere innerhalb von Menschen, die einfach dem System nach leben. Nie hinterfragen, sondern einfach Schule machen, Job machen und sterben. Ist dies die Lösung?

Gedanken Freiheit, frei von Gedanken?! Das innere Selbst ist leer, unbefüllt, da es nicht hinterfragt worden ist, wo man hinwill, was man überhaupt will, will man überhaupt wollen?

Leben in einer Partnerschaft, in einem Job, Zustand, der eigentlich nicht so ist, wie man sich wünscht, aber doch ganz angenehm. Und ausbrechen wäre zu viel Aufwand, zu viel Verlust.

Es ist ein Suchen nach Wegbegleitern, Mitdenkern, Gleichgesinnten. Suchen nach dem Mehr. Was ist Mehr? Gibt es Mehr für mich?
Ist mein Ziel wirklich einen angesehenen Arbeitsplatz zu haben und Geld zu verdienen. Wird es mich ausfüllen.

Andererseits doch dieser allgegenwärtige kapitalistische Zwang. Man kann manche Wünsche, Ziele nicht erfüllen ohne Geld, wieder hinein in die Arbeitswelt in den Kreis.

Doch gibt es bestimmt einen zufriedenstellenden Mittelweg, da bin ich mir sicher, bloß habe ich ihn noch nicht gefunden...
5.6.07 22:25


Das Ich

Manchmal gibt es Phasen in die man hineinrutscht. Phasen die für einen selbst wichtig sind. Die einen irgendwie weiterbringen, wenn man sie ausgestanden hat.

Ein normaler Tag, es gibt auch keinen Grund sich schlecht zu fühlen, negativ zu denken. Es passt eigentlich alles soweit, eigentlich. Dieses Gefühl der Unzufriedenheit die man nicht festmachen kann. Man überlegt hin und her. Ist etwas vorgefallen, ist etwas passiert? Nein. Man fühlt sich auf einmal in seinem eigenem Körper nicht mehr wohl, obwohl man es bis dahin tat. Das gesamte eigene Verhalten gegenüber anderen wird überdacht, hinterfragt, kritisiert, analysiert und vollends von allen Seiten betrachtet.
Was ist es, was einen stört? Kann man es eventuell bewußt ändern oder ist es eher eine meditative Frage in der man alles hinterfragt um dann weiterzukommen...

Es ist wichtig für einen selbst, für SICH. Es geht um das ICH, den EIGENEN Charakter, bis hin zur Weltsicht. Man muss sich für soetwas Zeit nehmen. Egoistisch denken, ab und zu andere mal ausgrenzen aus seinem Leben. Nein, sagen um erstmal mit sich selbst ins Reine zu kommen.

Doch ist die Phase nicht leicht für einen selbst. Diese innere Unzufriedenheit und besonders dieses Nicht-Wissen um einen selbst. Aber am Ende erwartet einen eine neue Charakterentwicklungsstufe. Sozusagen das nächste Level des persönlichen selbst. Vielleicht auch ein Schritt im Reifeprozess.
12.6.07 22:54





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