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Das Ich

Manchmal gibt es Phasen in die man hineinrutscht. Phasen die für einen selbst wichtig sind. Die einen irgendwie weiterbringen, wenn man sie ausgestanden hat.

Ein normaler Tag, es gibt auch keinen Grund sich schlecht zu fühlen, negativ zu denken. Es passt eigentlich alles soweit, eigentlich. Dieses Gefühl der Unzufriedenheit die man nicht festmachen kann. Man überlegt hin und her. Ist etwas vorgefallen, ist etwas passiert? Nein. Man fühlt sich auf einmal in seinem eigenem Körper nicht mehr wohl, obwohl man es bis dahin tat. Das gesamte eigene Verhalten gegenüber anderen wird überdacht, hinterfragt, kritisiert, analysiert und vollends von allen Seiten betrachtet.
Was ist es, was einen stört? Kann man es eventuell bewußt ändern oder ist es eher eine meditative Frage in der man alles hinterfragt um dann weiterzukommen...

Es ist wichtig für einen selbst, für SICH. Es geht um das ICH, den EIGENEN Charakter, bis hin zur Weltsicht. Man muss sich für soetwas Zeit nehmen. Egoistisch denken, ab und zu andere mal ausgrenzen aus seinem Leben. Nein, sagen um erstmal mit sich selbst ins Reine zu kommen.

Doch ist die Phase nicht leicht für einen selbst. Diese innere Unzufriedenheit und besonders dieses Nicht-Wissen um einen selbst. Aber am Ende erwartet einen eine neue Charakterentwicklungsstufe. Sozusagen das nächste Level des persönlichen selbst. Vielleicht auch ein Schritt im Reifeprozess.
12.6.07 22:54


Scheingesellschaft. Warum ist es uns wichtig überall einen guten Eindruck zu hinterlassen. Nicht den Missfallen der Nachbarn auf sich ziehen?
Diese Lüge nach außen - Warum?
Diesen Käfig von Gedanken und Gewissen. Verhalte ich mich richtig, bin ich richtig angezogen? Pscht, nicht so laut uns könnten die Nachbarn hören!
Familienstreit, Probleme werden unter den Tisch gekehrt um ds gesellschaftliche Idealbild darzustellen. Dieser Zwang aufs einzelne Individuum. So ein Verlorengehen von Solidarität, von Wahrheit.
Die totale Überwachungsgesellschaft, was ist wenn jemand ausbricht? Gerüchte, Lästereien, Lügen, Diffamierungen und vielleicht doch im Geheimen die Bewunderung aus dem Käfig ausgebrochen zu sein. Frei zu sein. Seinen Job zu schmeißen und einfach was anderes zu machen.

Diese leere innerhalb von Menschen, die einfach dem System nach leben. Nie hinterfragen, sondern einfach Schule machen, Job machen und sterben. Ist dies die Lösung?

Gedanken Freiheit, frei von Gedanken?! Das innere Selbst ist leer, unbefüllt, da es nicht hinterfragt worden ist, wo man hinwill, was man überhaupt will, will man überhaupt wollen?

Leben in einer Partnerschaft, in einem Job, Zustand, der eigentlich nicht so ist, wie man sich wünscht, aber doch ganz angenehm. Und ausbrechen wäre zu viel Aufwand, zu viel Verlust.

Es ist ein Suchen nach Wegbegleitern, Mitdenkern, Gleichgesinnten. Suchen nach dem Mehr. Was ist Mehr? Gibt es Mehr für mich?
Ist mein Ziel wirklich einen angesehenen Arbeitsplatz zu haben und Geld zu verdienen. Wird es mich ausfüllen.

Andererseits doch dieser allgegenwärtige kapitalistische Zwang. Man kann manche Wünsche, Ziele nicht erfüllen ohne Geld, wieder hinein in die Arbeitswelt in den Kreis.

Doch gibt es bestimmt einen zufriedenstellenden Mittelweg, da bin ich mir sicher, bloß habe ich ihn noch nicht gefunden...
5.6.07 22:25


Frage der Ansicht

Was ist besser? Ein Haus oder eine Wohnung? Sicherlich werden nun viele sagen: Ein Haus ist doch viel besser! Es ist größer, es ist irgendwann mein Eigen und ich kann es an meine Kinder erben.

Schon richtig und nicht von der Hand zu weisen. Ein Haus bietet in der Regel mehr Platz, meist noch einen Garten und man kann es irgendwann seine eigenen vier Wände nennen. Und man muss im Alter, bzw. in der Rente keine Miete mehr zahlen.
Aber in meinen Augen ist dies auch der größte Nachteil eines Eigenheimes: Man ist gebunde für Jahrzehnte. Meist nicht nur das, man wohnt da den Rest seines Lebens. Und irgendwie fällt es mir persönlich schwer sich für den Rest seines Lebens festzulegen. Ob es nun ein Hauskauf ist oder ein Tattoo.
Ich mag Tattoos an anderen Personen, würde auch einige an mir gut finden, aber nicht mein gesamtes Leben lang - abschreckend.

Sicherlich kann man auch ein Haus mieten, dann fallen aber die meisten Vorteile eines Hauses weg, außer man hat Kinder.

Wenn man ein Haus hat und sich damit verpflichtet hat, was ist wen einem auf einmal eine Chance eröffnet wird, die man nun nicht nutzen kann, da man gebunden ist.
Eine schreckliche Vorstellung, oder nicht?

Nun könnte man mir damit kommen, dass ich ja damit auch gegen eine Ehe sei. Denn im klassischen Sinne ist eine Ehe eine Verbindung fürs Leben. Ich stehe ihr auch skeptisch aber positiv gegenüber. Es gibt Ehepaare die den Rest ihres Leben gemeinsam verbringen und andere die nicht mal ein Jahrzehnt halten.

Um mal nicht nur Denkanstöße, sondern auch meine eigene Meinung einzubringen. Ich hoffe und glaube auch irgendwie ein wenig idealistisch an das Bild der Ehe. Ich stelle es mir sehr schön vor den Partner für den Rest meines Lebens gefunden zu haben, aber wenn ich diesen Bund eingehe möchte ich mir aber auch sehr sicher sein.
Schwierig, dai ch auch besonders dahin tendiere immer zu denken, dass es noch eine bessere Partnerin gibt. Konfuse Situation.


Wie parataktisch geschrieben.. aber alles wichtige ist enthalten.
11.3.07 02:08


.

Kennt ihr das? wenn man zu lange ausgenutzt wurde. Man an und für sich die Freundlichkeit in Person und auch viel zu nett für die Welt ist? Und dennoch Leute einen ausnutzen und man echt kurz vorm Explodieren ist?

Man kein Bock mehr auf die gesamte Scheiße hat. Ein Arschloch ist. Sich vornimmt das zu tun was man will. Auf Gefühle anderer zu scheißen, Frauen zu belügen um sie flachzulegen. Freunden was vorzuspielen und einfach ein Arschloch zu sein? Und durchgehend bei Anfragen Nein zu sagen?

Andere kommen damit durch, warum nicht auch ich?

Wanna fuck for forest?
Gott hasst dich.

Ganz ernsthaft: Momentan pro exzessive Drogen, Sex und was auch immer mir gerade gefällt.

go and kill yourself.
22.6.06 21:20


Man läuft os. Links und rechts entrückte Farben, gespeits von luminiestzierenden gelben Laternen, die einem den Weg leuchten... Der Weg.. ma schleppt sich voran durch die bizare Szenerie, voan. Hinein in die Welt, die man eigentlich kennt. Weiter voran, getriebe von Gedanken. Ist es das, was mich treibt oder jenes, was losgelöst von Kopf und Geit doch dafür ist? Scheiß Gefühle! Weiter roan. Ein Lichtblck zwischen den Laternen. Neonlichtes Paradies. Schilder die von einem Angebot preisen, was um diese Uhrzeit nicht merh wahrgenommen wird. Stocken, verbleib in der Bewegung. Man hat genug Geld nach der Überprüfung dees Eigentums. Hinein in die neonlichte Unwirklichkeit. Bir.. Astra... Ok... weiter! Weiter voran! Unbefähigte Schritte hinaus in die Dunkelheit. Zwischendurch nichst außer dem kurzen Geschmack des Bieres. Selbstdisziplin! Ist alles was man noch hat, sont d roht einem alles zu entgleiten... Voran in die Unwirklichkeit bis zum nähcsten neonlicht getränkten Paradies. Man kämpt, man denkt, man verzweifelt... Licht, Neonlicht: Ein weiter Schluck des goledenen Saftes! Voran! Man kämpft, man schaut zu den Fahrern, den Steuermännern des Getriebes, die sich ihrer Macht nicht bewußt sind. Voran! Weiter hat es zugehen.
Das ie, definiert, erreichbar, doch so uneschreibbar... Links, rechts, links, rechts... voran! Man streift mit der rechten Schulter an der geziegelten Mauer entlang... Egal! Kampf... voran.. Die erlösende Tür, der Schlüßel passt nach einigem Zögern... Hinein!
23.5.06 22:53


Existenz

Menschen

Menschen sind an und für sich ein mehr oder weniger ansehnlicher Haufen von Eiweißen, Wasser und Kohlenstoffen und noch sehr viel mehr Dingen. Tiere sind auch nicht mehr, aber dennoch unterscheiden wir uns ja markant zu ihnen.

Denn Menschen verarschen und belügen und machen noch mehr hinterhältige Dinge mit und gegeneinander. Warum?

Warum kommen einige Menschen nur dann an, wenn sie was wollen und das meist auch noch sehr schlecht. Oder man verabredet Dinge und erfährt dann, wenn man in letzter Minute mal nachfragt ganz beiläufig, dass es nicht klappt, nichts wird oder stattfindet.

Wem nützt soetwas? Lieber ein offenes Nein, als herumgemauschel und unterschlagen von Dingen.
Der Versetzte fühlt sich verarsch und zweifelt an der anderen Person und die andere Person hat auch nichts gewonnen. Eher verloren, nämlich Sympathie... Also wozu das Ganze?

Ich weiß es nicht und es gibt leider auch nur wenige Gegenbeispiele.

Und warum verdrehen manche Menschen Sachverhalte sehr stark? Nun gut, sie rücken sich damit in ein besseres Licht, da sie nun nicht mehr die "Bösen" sind.
Andererseits verliert die Person an Glaubwürdigkeit, Sympathie und überhaupt, wenn doch irgendwie durchdringt, dass es ganz anders war... Bei soetwas kann ich nur mit dem Kopf schütteln

Philanthropischer Misanthrop
14.5.06 20:05


Manchmal gibt es Momente...

Eine vom gelben Laternenlicht getauchte verlass..


Irgendwie ergibt heute alles keinen Sinn.
12.3.06 14:59


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